Konzept (Lisogorko) E-Mail

Das Konzept Potenzialanalyse mit Kunst™ entstand auf Basis des wissenschaftlichen Interesses der Autorin an kunstpsychologischen Fragestellungen, praktischer Beschäftigung mit Kunst, der Erfahrungen mit unterschiedlicher projektiver bildnerischer Verfahren.

Das Konzept Potenzialanalyse mit Kunst™ vereint in sich theoretisch-methodologische Grundlagen von Philosophie, Psychologie und Kunst.

Potenzialanalyse mit Kunst™ betrachtet die Kunst als eine Brücke zwischen dem Menschen und seiner inneren Welt. Das Konzept dient der Verbindung zwischen der Kunst als Reflexions- und Entwicklungsmedium,  integrativer  psychologischer Beratung im Zusammenhang mit beruflichen und privaten Fragestellungen.
 

Die Entstehung der Idee

Name und Logo

Wissenschaftliche Hintergründe

 

Die Entstehung der Idee

Uralte Höhlenzeichnungen und Kirchenfresken, filigrane Arbeitswerkzeuge und moderne Maschinen, geniale Bauwerke des Klassizismus oder einfache Gebäude – dies alles sind Produkte der menschlichen Seele und menschlicher Handlungen, alle sind das Ergebnis des „Könnens“.
Daher stammt der Begriff „Kunst“ von „Können“. Im Hinblick auf die Entwicklung  materieller und geistiger Kultur der Menschheit vereinigt die Kunstbedeutung in sich nicht nur das Handgeschick einer schaffenden Person, sondern die Lebenskunst in weiterem Sinne:

  • Umgang mit den Dingen und mit den Menschen
  • der Prozess und das Produkt der Schöpfung
  • Lebenserfahrung und gelebte Weisheit.

Arbeit und Privatleben stellen harte Anforderungen an den Menschen und nehmen viele Energiekapazitäten in Anspruch. So bleibt wenig Kraft, Zeit und  Lust, alle Ereignisse bewusst zu erleben und tief zu verstehen. Wenn wir uns der Kunst zuwenden, befreien wir uns vom Druck der Realität. Wir wissen, dass ein freier spontaner  Pinselstrich und vielfältige Farben authentisch sind. Daher lassen wir uns von Bildern nah zur Wahrheit bringen. Die festgehaltene plastische Bewegung der Skulpturen zeigt Dynamik, spricht über innere Kräfte, vermittelt Natürlichkeit. Daher öffnen wir uns dieser  Lebendigkeit der Kunst und erinnern uns an uns selbst. Wir sehen die Bilder unserer inneren Welt.  Die Kunst reflektiert menschliche Sorgen und Werte, Konflikte und Probleme, Grenzen und  Möglichkeiten.
Somit können die  Kunstwerke  über den Künstler als schaffenden Menschen und über den Betrachter als wahrnehmenden Menschen manchmal viel besser erzählen als bewusst ausgewählte Worte.
 
Diese Verbindung der Kunst mit dem Leben nicht nur kann, sondern muss dem Menschen Hilfe leisten, sich selbst zu verstehen, mit sich selbst ehrlich zu sein sowie sich und das  Leben zu verändern.

nach oben

 

Der Name Potenzialanalyse mit Kunst™

Die dialektische Sichtweise der Autorin war der Grund der ungewöhnlichen Begegnung der Worte „Kunst“ und „Potenzialanalyse“:

  • „Kunst“ – erinnert an etwas Uraltes und bis heute nicht genau Definierbares
  • „Potenzialanalyse“ – schafft eine direkte Beziehung zu Wissenschaft und Wirtschaft.
  • „Potenzial“  zeigt  eine Richtung in der Zukunft.
  • „Analyse“ – verbindet Vergangenheit und Gegenwart.

Somit ist „Potenzialanalyse mit Kunst“ eine Begegnung zweier Polaritäten – intuitive Gefühle bei der Kunst und systematisches Denken bei der Analyse.

Das Logo

Das Logo besteht aus einer Bildkombination, die den Menschen aus verschiedenen Perspektiven zeigt: ein Profil, frontale Darstellung sowie die ganze Gestalt eines Musikers.
Das  Profil mit dem grauen Hintergrund steht für das Unbestimmte, Irrationale und Unbewusste.
Das Gesicht des Menschen vertritt die Art und Weise, wie sich der Mensch ganz bewusst in der Welt präsentiert.
Die Figur des Musikers symbolisiert das innere Kind, das immer im Hintergrund spielt und unsere unbewussten Wünsche und die Realität verbindet.

nach oben


Wissenschaftliche Hintergründe

  • Dialektische Psychologie  - Polaritätsprinzipien als Kampf und Vereinigung der Gegensätze, Entwicklungsmechanismen (J. Piaget, K. Riegel, G. Fischer)
  • Psychodynamische Psychologie und Psychoanalyse -  Wirkung der unbewussten Prozesse und Gefühle auf das Denken und Handeln (S. Freud,  C. G. Jung)
  • Psychodynamische Diagnostik (OPD-2)
  • Moderne Tiefenpsychologe und Morphologie  (W. Salber, H. Fitzek)
  • Humanistische Psychologie (C. Rogers) – Wertschätzung, Akzeptanz und Empathie als Beziehungsgrundlage
    Kunstpsychologie  - Wahrnehmungsgesetze, Farbenwirkung, Aufforderungscharakter der Bildsymbolik , Visualisierung der inneren Konflikte und Widersprüche (M. Schuster, E.Heller, I. Riegel)
  • Neuropsychologie und funktionale Neuroanatomie  -  Integration der Leistungen linker und rechter Hemisphäre, Stressregulation und Kreativität
  • Wirtschaftspsychologische Aspekte -  Führung und  Teamkommunikation, Realisierung der Potenziale von Unternehmen und einzelner Mitarbeiter, Work-Life-Balance,  Integration der inneren  Kultur der Unternehmen mit dem  Image und äußeren Faktoren.

nach oben